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<title>Tiling (Computer)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Tiling (Computer)</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Tiling</b> bezeichnet im Gebiet der <a href="Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che" title="Grafische Benutzeroberfläche">grafischen Benutzeroberflächen</a> die kachelartige Anordnung von <a href="Fenster_(Computer)" title="Fenster (Computer)">Fenstern</a> nebeneinander, frei von Überdeckungen. Je nach Oberfläche kann Tiling die einzige Möglichkeit sein, mehrere Fenster gleichzeitig auf dem Desktop darzustellen, oder eine Möglichkeit neben anderen.
</p><p>Auch die technische Anordnung mehrerer Kacheln (<a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">engl.</a> tiles) eines Bildes oder einer Grafik nebeneinander wird als <i>Tiling</i> bezeichnet. Die Kacheldarstellung ermöglicht es ein wiederkehrendes Bildelement wiederholt neben- und/oder untereinander darzustellen, um so den Eindruck einer großen Fläche zu erzeugen. Dieses auch als <a href="Parkettierung" title="Parkettierung">Parkettierung</a> bezeichnete Verfahren kommt oft bei Hintergrundbildern zum Einsatz, die ein wiederkehrendes Muster bzw. eine <a href="Textur_(Computergrafik)" title="Textur (Computergrafik)">Textur</a> darstellen.
</p><p>Ein anderes Einsatzgebiet der Kacheldarstellung besteht in der Darstellung großformatiger Bilder: Hierbei wird das Bild vor der Darstellung in viele Teilbilder zerlegt und nur die Kacheln des darzustellenden Bildausschnitts angezeigt. Auf diese Weise können Bilder <a href="Daten%C3%BCbertragungsrate" title="Datenübertragungsrate">bandbreiten</a>- und speicherschonend ausgeliefert werden, die sonst aufgrund ihrer Größe nicht dargestellt werden könnten. Anwendungsgebiete sind Kartendienste wie Google Maps oder hochaufgelöste <a href="Panoramabild" title="Panoramabild">Panoramabilder</a> (Panos).
</p><p>Ein vergleichbares Verfahren kommt auch bei der Darstellung sogenannter <a href="Fotomosaik" title="Fotomosaik">Fotomosaike</a> zur Anwendung. Wird ein Bild aus vielen Einzelbildern zu einem großen Bild zusammengesetzt, spricht man vom <a href="Stitching" title="Stitching">Stitching</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Xerox_PARC">Xerox PARC</h3></div>
<p>Als erste graphische Benutzeroberfläche mit Tiling gilt das von <a href="Xerox_PARC" title="Xerox PARC">Xerox PARC</a> entwickelte CEDAR. Der <a href="Xerox_Star" title="Xerox Star">Xerox Star</a> benutzte ebenfalls Tiling zur Anordnung von Fenstern, kannte jedoch zum Teil auch überlappende Fenster.<sup id="cite_ref-XeroxSta_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-XeroxSta-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Siemens_RTL_Tiled_Window_Manager">Siemens RTL Tiled Window Manager</h3></div>
<p>Ein weiterer früher <a href="Fenstermanager" title="Fenstermanager">Fenstermanager</a> mit Tiling war der <a href="Siemens" title="Siemens">Siemens</a> RTL Tiled Window Manager aus dem Jahr 1988. Er gilt bis heute als Lehrbeispiel wegen seiner <a href="Algorithmus" title="Algorithmus">Algorithmen</a> für automatische Größenanpassung, Platzierung, Anordnung und Verkleinern zu <a href="Icon_(Computer)" title="Icon (Computer)">Icons</a> sowie Wiederherstellung. RTL lief auf <a href="X_Window_System" title="X Window System">X11R2</a> und R3, hauptsächlich auf Siemens-eigenen Systemen, wie <a href="Sinix" title="Sinix">Sinix</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andrew_Project">Andrew Project</h3></div>
<p>Das Andrew-Projekt (AP oder tAP) war ein Desktop-Clientsystem (ähnlich dem frühen <a href="Gnome" title="Gnome">Gnome</a>) für X mit einem Fenstermanager, der Tiling und Überlappung beherrschte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Fenstermanager_mit_Tiling">Bekannte Fenstermanager mit Tiling</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Microsoft_Windows">Microsoft Windows</h3></div>
<p><a href="Windows" class="mw-redirect" title="Windows">Windows</a> beinhaltete seit <a href="Microsoft_Windows_95" title="Microsoft Windows 95">Windows 95</a> bis einschließlich <a href="Microsoft_Windows_XP" title="Microsoft Windows XP">Windows XP</a> einen Fenstermanager, der standardmäßig überlappend arbeitet, jedoch auch auf Tiling umgestellt werden kann.
</p><p>Diese Funktion wurde bei der Neugestaltung der Taskleiste in <a href="Microsoft_Windows_7" title="Microsoft Windows 7">Windows 7</a> nicht wieder eingeführt. Stattdessen ist es möglich, Fenster an den linken bzw. rechten Rand des aktiven Bildschirms zu ziehen (sie dort anzuheften), so dass diese jeweils eine Bildschirmhälfte einnehmen und eine Darstellung zweier Fenster nebeneinander möglich ist.
</p><p>Mit der Einführung von <a href="Microsoft_Windows_8" title="Microsoft Windows 8">Windows 8</a> wurde das Konzept der Kacheldarstellung systemweit eingeführt. Hierbei stellen die Kacheln Programme und die von Mobiltelefonen bekannten <a href="Mobile_App" title="Mobile App">Apps</a> im Rahmen eines kachelbasierten Startbildschirms dar. Diese können statische oder dynamische Inhalte anzeigen (Live Tiles).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geschichte_2">Geschichte</h4></div>
<p>Die erste Version (<a href="Microsoft_Windows_1.0" title="Microsoft Windows 1.0">Windows 1.0</a>) basierte auf einem Fenstermanager mit Tiling, zu Teil wegen eines Rechtsstreits mit Apple, die die Rechte an der Metapher des Desktops mit überlappenden Fenstern beanspruchten. Aber aufgrund von Beschwerden folgte die nächste Version (<a href="Microsoft_Windows_2.x" title="Microsoft Windows 2.x">Windows 2.0</a>) der Desktop-Metapher. Alle späteren Versionen des <a href="Betriebssystem" title="Betriebssystem">Betriebssystems</a> hielten an diesem Ansatz als Standardverhalten fest.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Fremdsoftware">Fremdsoftware</h4></div>
<p>Es gibt Fremdsoftware, die ausgeklügeltere Tiling-Funktionalitäten hinzufügen (in Klammer Lizenz, unter der die Software steht):
</p>
<ul><li>AquaSnap – Dynamischer Fenstermanager mit Tiling, Docking, Snapping und Gruppenoperationen (<a href="Freeware" title="Freeware">Freeware</a>)</li>
<li>WindowSizer – Ordnet Fenster als Kacheln an (<a href="Shareware" title="Shareware">Shareware</a>)</li>
<li>WinSplit – Ordnet Fenster als Kacheln über Tastenkürzel an (<a href="Freeware" title="Freeware">Freeware</a>)</li>
<li>HashTWM – Fenstermanager mit automatischem Tiling (<a href="MIT-Lizenz" title="MIT-Lizenz">MIT/X11</a>)</li>
<li>GridMove – Ordnet Fenster in ausgeklügelten Layouts an mit Hotkeys und Multimonitor-Unterstützung (Freeware/<a href="Donationware" title="Donationware">Donationware</a>)</li>
<li>bug.n<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – Dynamischer Fenstermanager mit Tiling, der versucht die Funktionalität von <a href="Dwm" title="Dwm">dwm</a> zu kopieren (<a href="GNU_General_Public_License" title="GNU General Public License">GPL</a>)</li>
<li>MaxTo – Platziert Fenster an einer benutzerdefinierten Raster durch Überwachen von Fenstern, die maximiert sind oder Hotkeys benutzen (Shareware)</li>
<li>Twinsplay – Ordnet Fenster als Kacheln über Tastenkürzel an (Demoware/<a href="Closed_Source" class="mw-redirect" title="Closed Source">Closed Source</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="X_Window_System">X Window System</h3></div>
<p>Im X Window System ist der Fenstermanager ein separates Programm. X selbst setzt vom Ansatz her keinen bestimmten Fenstermanager voraus und die aktuelle X-Protokollversion X11 erwähnt ausdrücklich die Möglichkeit von Fenstermanagern mit Tiling. Der Siemens RTL Tiled Window Manager (veröffentlicht 1988) war der erste, der automatische Strategien für Anordnung und Größe implementierte. Ein weiterer Fenstermanager mit Tiling aus dieser Zeit war der Cambridge Window Manager, entwickelt von <a href="IBM" title="IBM">IBMs</a> Academic Information System Group.
</p><p>Danach wurden längere Zeit keine neuen Fenstermanager mit Tiling entwickelt. Im Jahr 2000 wurden die ersten Versionen von <a href="Larswm" title="Larswm">larswm</a> und <a href="Ion_(Fenstermanager)" title="Ion (Fenstermanager)">Ion</a> veröffentlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Liste_von_Fenstermanagern_für_X_mit_Tiling"><span id="Liste_von_Fenstermanagern_f.C3.BCr_X_mit_Tiling"></span>Liste von Fenstermanagern für X mit Tiling</h4></div>
<ul><li><a href="Awesome_(Fenstermanager)" title="Awesome (Fenstermanager)">awesome</a> – dwm-Derivat mit der Möglichkeit Fenster mit <a href="Tag_(Informatik)#Weitere_Verwendungen" title="Tag (Informatik)">Tags</a> zu versehen</li>
<li><a href="Compiz" title="Compiz">Compiz</a> – Obwohl Compiz eigentlich ein Fenstermanager mit <a href="Compositing" title="Compositing">Compositing</a> ist, hat er ein Raster-<a href="Plug-in" title="Plug-in">Plug-in</a>, das Tastaturkürzel für Tiling hinzufügt und Fenster im Tiling-Layout erlaubt.</li>
<li><a href="Dwm" title="Dwm">dwm</a> erlaubt per Umschalten Tiling-Layouts durch Anklicken eines <a href="ASCII-Art" title="ASCII-Art">ASCII-Art</a>-„Icons“ in der Statusleiste. Standardeinstellung ist eine larswm-ähnliche Kombination aus Hauptbereich und Stapelbereich, dargestellt durch <code>a []= character glyph</code>. Es gibt auch ein Nicht-Tiling-Fließlayout, ähnlich</li>
<li>Echinus</li>
<li><a href="Enlightenment" title="Enlightenment">Enlightenment</a>, erlaubt bis zu 144 virtuelle Desktops pro Monitor, auf denen einzeln Tiling eingeschaltet werden kann. Es ist dem Benutzer somit möglich einfach zwischen einem Tiling Desktop und einem überlappenden Desktop zu wechseln. Außerdem ist es möglich auf einem Monitor einen Tiling Desktop zu benutzen, auf weiteren Monitoren gleichzeitig überlappende Desktops oder umgekehrt.</li>
<li>evilwm, welcher erlaubt, Fenster zu verschieben und in der Größe zu ändern, dargestellt durch ein fischähnliches <code>><></code>. Es existieren Fremdpatches, um ein <a href="Fibonacci-Folge" title="Fibonacci-Folge">Fibonacci</a>-Layout nach dem <a href="Goldener_Schnitt" title="Goldener Schnitt">Goldenen Schnitt</a>, ein Rasterlayout, ein lückenfreies Rasterlayout und eine horizontale Stapelanordnung hinzuzufügen.</li>
<li>euclid-wm</li>
<li><a href="I3_(Fenstermanager)" title="I3 (Fenstermanager)">i3</a> beabsichtigt, ein verbesserter, dynamischer Fenstermanager mit Tiling, inspiriert durch wmii, zu sein.</li>
<li><a href="Ion_(Fenstermanager)" title="Ion (Fenstermanager)">Ion</a> kombiniert Tiling mit einem Tabbing-<a href="Schnittstelle" title="Schnittstelle">Interface</a>. Die Anzeige wird manuell in nichtüberlappende Bereiche (Frames) geteilt. Jeder Frame kann ein oder mehrere Fenster enthalten. Nur eines dieser Fenster ist sichtbar und füllt den gesamten Frame.</li>
<li><a href="KWin" title="KWin">KWin</a>, der Fenstermanager von <a href="KDE" title="KDE">KDE</a>, bietet ab Version 4.5 eine experimentelle Tiling-Funktion. Aktuell ist diese aber in der Entwicklungsversion 4.10 entfernt.</li>
<li><a href="Larswm" title="Larswm">larswm</a> implementiert eine Form dynamischen Tilings: Die Anzeige wird vertikal geteilt in zwei Bereiche (Tracks). Der linke Track wird mit einem einzelnen Fenster gefüllt. Der rechte Track enthält alle anderen Fenster, eines über dem anderen gestapelt.</li>
<li>Lucca WM</li>
<li>Matchbox zielt speziell auf mobile Geräte und Embedded-Anwendungen, wo mehrere als Kacheln angeordnete Fenster nicht gut passen. Er erlaubt keine überlappenden Hauptfenster (obwohl, wie bei vielen Fenstermanagern mit Tiling, Dialogfenster „speziell“ mit Stapelmanagement sind), aber er erreicht dies, indem er nur ein Fenster zeigt, statt mehrere Fenster gekachelt anzuzeigen. Dies kann als Ein-Kachel-Layout angesehen werden.</li>
<li>Musca beinhaltet manuelles Tiling, Unterstützung für mehrere Bildschirme, virtuelle Desktops und Maus- oder Tastaturnavigation.</li>
<li>Notion kombiniert Kacheln mit <a href="Registerkarte" title="Registerkarte">Registerkarten</a>. Tastatur- oder Mausgesteuert.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Abkömmling des 2009 eingestellten <a href="Ion_(Fenstermanager)" title="Ion (Fenstermanager)">Ion</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>plpwm ist eine Konfiguration des plwm-Fenstermanager-Toolkits, welches Tiling unterstützt.</li>
<li>Qtile ist ein Fenstermanager mit Tiling, geschrieben und konfiguriert in <a href="Python_(Programmiersprache)" title="Python (Programmiersprache)">Python</a>.</li>
<li>ratpoison – tastaturgesteuerter <a href="GNU_Screen" title="GNU Screen">GNU Screen</a> für X</li>
<li>Scrotwm – ein weiterer minimalistischer Fenstermanager mit Tiling</li>
<li>tritium</li>
<li>TrsWM</li>
<li>WMFS</li>
<li><a href="Window_manager_improved" title="Window manager improved">wmii</a> – entwickelt parallel zu dwm vom selben Autor</li>
<li>Xfwm4, der Fenstermanager von <a href="Xfce" title="Xfce">Xfce</a>, ist ab der Version 4.12 besser in der Lage zu erkennen, wenn der Benutzer Fenster tiling-mäßig anordnen will und unterstützt ihn dabei durch eine automatische Größenanpassung und Positionierung.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Xmonad" title="Xmonad">xmonad</a> – automatischer Fenstermanager mit Tiling, geschrieben und erweiterbar in Haskell</li>
<li>herbstluftwm – manueller tiling window für X11, benutzt Xlib und Glib, geschrieben in <a href="C%2B%2B" title="C++">C++</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fremdapplikationen_mit_Tiling_für_X.Org"><span id="Fremdapplikationen_mit_Tiling_f.C3.BCr_X.Org"></span>Fremdapplikationen mit Tiling für X.Org</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="X.Org-Server" title="X.Org-Server">X.Org-Server</a></div>
<ul><li>Tile ist ein kleines Kommando, welches Tiling unter anderen Fenstermanagern ermöglicht.</li>
<li>Stiler (früher bekannt als „Poor man's Tiling Window manager“ (Fenstermanager mit Tiling des armen Mannes)) ist ein einfaches Python-Skript, das Tiling unter jedem Fenstermanager erlaubt.</li>
<li>PyTyle ist ein manueller Tilingmanager, der sich in jeden <a href="Extended_Window_Manager_Hints" title="Extended Window Manager Hints">EWMH</a>-konformen Fenstermanager einklinken kann.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonstige">Sonstige</h3></div>
<ul><li>Das <a href="Oberon_(Programmiersprache)" title="Oberon (Programmiersprache)">Oberon System</a> der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> beinhaltet einen Fenstermanager mit Tiling.</li>
<li>Omero, Teil des Betriebssystems Plan B, entwickelt an der <a href="Universit%C3%A4t_Rey_Juan_Carlos" title="Universität Rey Juan Carlos">URJC Madrid</a>, ordnet Fenster ebenfalls standardmäßig als Kacheln an.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungsprogramme_mit_Tiling">Anwendungsprogramme mit Tiling</h2></div>
<p>Obwohl Tiling nicht der Standardmodus von Fenstermanagern auf den meisten weit verbreiteten Plattformen ist, zeigen die meisten Anwendungsprogramme gleichzeitig vorhandene Funktionen in ähnlicher Weise an. Beispiele umfassen <a href="E-Mail-Programm" title="E-Mail-Programm">E-Mail-Clients</a>, <a href="Integrierte_Entwicklungsumgebung" title="Integrierte Entwicklungsumgebung">IDEs</a>, <a href="Sidebar" title="Sidebar">Sidebars</a> in <a href="Webbrowser" title="Webbrowser">Webbrowsern</a> und die <a href="Kontextsensitive_Hilfe" title="Kontextsensitive Hilfe">kontextsensitive Hilfe</a> in <a href="Microsoft_Office" title="Microsoft Office">Microsoft Office</a>. Zusätzlich können <a href="Frame_(HTML)" title="Frame (HTML)">HTML-Frames</a> als Implementierung von Tiling basierend auf einer <a href="Auszeichnungssprache" title="Auszeichnungssprache">Auszeichnungssprache</a> betrachtet werden. Fenstermanager mit Tiling erweitern diese nützliche Eigenschaft jenseits gleichzeitig vorhandener Funktionen in Anwendungsprogrammen zu gleichzeitig vorhandenen Anwendungsprogrammen innerhalb eines Desktops. Die Dokumentenschnittstelle mit <a href="Tabbed_Browsing" title="Tabbed Browsing">Tabbing</a> kann ein sinnvoller Zusatz zum Tiling sei, da sie mehrere Fenster für dieselbe Funktion auf dem Bildschirm vermeidet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Split_Screen" title="Split Screen">Split Screen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-XeroxSta-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-XeroxSta_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://toastytech.com/guis/star.html">Xerox Star</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110806113416/http://developer.berlios.de/projects/bugn/">bug.n</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. August 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://packages.debian.org/bookworm/notion">Debian Verfügbarkeitsübersicht</a>, abgerufen am 8. Januar 2025, englisch</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://github.com/raboof/notion/blob/main/README.md">Notion Copyright und Credits Nachweis</a>, abgerufen am 8. Januar 2025, englisch</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.xfce.org/about/tour412?lang=de">Präsentation</a> der Version 4.12 von Xfce</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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